Nicht bloggen ist auch keine Lösung.

Ich war also auf der re:publica. Habe viele interessante Menschen getroffen und Eindrücke gesammelt. Wieder daheim und etwas wehmütig, tummle ich mich umso intensiver in allen Kanälen. Und sehe mit Staunen ein wildes Getippe losbrechen. Alle Kommentieren, Resümieren, Kritisieren, Loben, Trollen, Tweeten und Faven, als könnte schon morgen das Internet abgeschaltet werden. Einige 100 km von Berlin entfernt und daher auf einem relativ kalten Entzug, was die Eindrücke der vergangenen Woche angeht, komme ich natürlich nicht umhin, all diese Diskussionen zu verfolgen. Das ist nicht immer eine gute Idee, aber sei’s drum. Unterm Strich fühle ich mich jedenfalls nach drei Tagen re:publica-Nachlese, als stünde ich in der Mitte eines digitalen Marktschreier-Wettbewerbs. Grundsätzlich bereue ich das nicht: Auf diesem Markt haben viele sehr interessante Sachen zu verkaufen. Aber ich fühle mich etwas lädiert. Bald versagen mir die Ohren. Da gibt es natürlich nur ein Gegenmittel: Selbst einstimmen.

Im Grunde wollte ich das sowieso schon lange wieder machen – das mit diesem Bloggen. Nach der Begegnung mit so vielen tollen Blogger_innen fühl ich mich nun unter Zugzwang. Gut so!

Als nächstes dann also eine re:publica-Nachlese, heute bleibt leider keine Zeit mehr, da ich erstmal ein neues Blog aufsetzen wollte (immer eine gute Idee, seinen jetzt aber richtig ernsthaften Netzauftritt rasch mal übermüdet zusammenzuklicken). Das ist also [under construction].

UPDATE: Für die Republica-Nachlese bin ich irgendwie schon wieder zu spät dran. Aber mal schaun, vielleicht kommt noch was…

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7 Antworten zu “Nicht bloggen ist auch keine Lösung.

  1. Nicht bloggen ist nie eine Lösung 😀

    • Stimmt natürlich 🙂 Ich bekam bisher immer ein Zeitproblem, dass aber bestimmt nur ein getarntes Prioritätenproblem war. Ich bin voll guter Vorsätze.

      • Das ist sehr schön zu hören. Aber das mit dem Zeitmangel kenne ich. Ich leide akut darunter 😦
        Ich muss auch mehr für meinen Blog machen, aber wenn man zwei hat, ist es schwer dann noch zusätzlich Prioritäten zu setzen.

  2. YEAH!
    das unterstütze ich 🙂

  3. und das abonniere ich

  4. ach, ihr. da kommt man ja regelrecht in zugzwang ;).
    aber unterstützenswert und total notwendig find ich das ja auch. und ich les das doch so gerne!

    🙂

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